Eine Frage der Verantwortung …

Was sind die Kippelemente unseres Klimasystems ?

Das arktische Meereis, der Amazonas Regenwald oder das El Niño–Phänomen sind sogenannte Kippelemente: Sie sind besonders anfällig gegenüber dem Klimawandel. In diesen Regionen können in Folge der Klimaerwärmung sprunghafte und teilweise unumkehrbare Veränderungen angestoßen werden, die nicht langsam und linear wie in anderen Teilen der Erde verlaufen, sondern schnell und mit katastrophalen Auswirkungen für unser Gesamtklima.

Die Klimakrise ist die größte Herausforderung, der sich die Menschheit derzeit stellen muss.

Das massive Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Öl macht die Erde zum Treibhaus. Die Prognose der führenden Klimaexperten: Wenn die Industrie- und Schwellenländer ihren Treibhausgasausstoß nicht drastisch senken, könnte die Durchschnittstemperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere vier Grad ansteigen.

© Greenpeace

Wenn wir jetzt nicht handeln, wird unsere Erde einmal so aussehen – versprochen !

Chasing gear …

Hinter was jagen wir eigentlich ständig her ?

Angesichts der Tatsache, wie gut Kameras und Objektive in letzter Zeit geworden sind, bin ich mir auch nicht mehr ganz sicher, ob ich besserer Ausrüstung hinterher jage oder einer gewissen Ansammlungsgier (GAS). Ständig wird man konfrontiert mit allen möglichen neuen Features. Mehr Dynamikumfang, mehr Framerate, kürzere Blackout-Zeiten, mehr Pixel, schnellerer Autofokus , spiegellose Kameras usw. Wir werden geknebelt mit Marketing Aspekten wie – besser, schneller, dynamischer – gleichzeitig frage ich mich aber, was passieren würde, wenn man all diesen „Will-haben-Symptomen“ nachginge. Verbessert man dadurch seine Fotografie ? Verdient man sofort mehr Geld ? Ist meine bisherige Ausrüstung dadurch unbrauchbar ?
Wir alle kennen die Antwort auf diese Fragen: nein, nein und nochmal nein.

Kaum einer von uns macht aufgrund der anhaltenden Pandemie genau das, was er normalerweise gerade tun würde. Wenn es keine Pandemie gäbe, würden wir vielleicht mehr Reisen, wann und wohin wir wollten. Wir würden Arbeit und Freizeit ganz normal unter einen Hut bringen und Nebenprojekte angehen, wie wir es schon immer taten. Das tun aber derzeit nur die Wenigsten von uns. Dies hat auch tatsächlich dazu geführt hat, dass ich für mich mehr Zeit in meiner Foto Library verbringe, Bilder sortiere, bearbeite oder bereinige und der Meinung bin, so schlecht ist das ganze Equipment gar nicht, obwohl nicht ganz aktuell.

Es erscheint plausibel, dass wir uns momentan in einer Art Parallelwelt bewegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass COVID vollständig verschwindet, ist vermutlich ziemlich gering, daher müssen wir einen neuen Plan entwickeln, wie wir mit diesem Umstand umgehen. Jedes Unterfangen ist mit einem gewissen Risiko verbunden, doch das Virus hat diese Risikowerte so weit zurückgesetzt, dass wir alles neu bewerten sollten.

Fazit für mich
Dies ist ein wirklich guter Zeitpunkt, um neu zu bewerten, was mich zum Fotografieren motiviert und wie ich möchte, dass andere meine Fotos sehen.
Also weiter so …