Software favorites

Capture One Pro

Goodbye Adobe Lightroom !

Es waren noch Zeiten , wo man Adobe Produkte einmal gekauft hatte (sogar auf CD) und nur noch Updates draufspielen musste, um aktuell zu bleiben. Alles Schnee von gestern – LR gekauft bis Version 6.14  und nun ist Ende der Fahnenstange ! Kein Support mehr, keine Updates mehr, keine neuen Kameramodelle und Objektive im RAW-Konverter –  Adobe möchte dich gern monatlich um 12 € mit einem Mietmodell erleichtern. Nicht mit mir !! Also Alternative muss her. Und nun begann das Testchaos. DXO Photolab, Luminar, Capture One usw, alles adäquate Tools mit Vor-und Nachteilen, wenn man jahrelang mit LR gearbeitet hat.

30-Tage Testsoftware runterladen, installieren, SD-Karte einlesen, oder wenn möglich, LR-Katalog importieren, das alles ist schnell gemacht. Doch dann stand ich erstmal vor einem Bilder-Chaos. In Lightroom kenne ich mich gut aus, habe schon viele Einstellungen und Presets verwendet und der Workflow lief relativ zügig von der Hand. Irgendwie blieb ich aber immer wieder bei C1 in der Testversion hängen. Capture One ist auf den ersten Blick total überfrachtet mit Werkzeugen und programmierbaren Einstellungen. Extrem anpassbar, aber für den Einsteiger schnell überfordernd. Gott sei Dank bietet PhaseOne eine eigene Masterclass mit guten Tipps und Tricks an und auch die ganzen C1- Experten haben gute Videos dazu.

Hat man erstmal seinen Arbeitsplatz individuell eingerichtet und ansatzweise so etwas wie einen Workflow entwickelt, wird einem Capture One 12 so richtig sympatisch. 

Nach 20 Tagen Test hatte ich meinen Favorit gefunden – Capture One 12 gekauft und mich nun voll eingearbeitet. Also die Ergebnisse der RAW-Entwicklung sind erste Klasse. Mehr Brillianz und bessere Hauttöne als LR, deutlich schneller in Vorschauen, besserer Export und der Farbeditor ist einfach der Hammer. Infiziert von C1. Nicht wirklich ein Schnäppchen, aber die Dänen waren noch nie mit ihren Produkten eine caritative Einrichtung.

Nach und nach habe ich nun die Lightroom Kataloge eingelesen (insg. 68000 Bilder) und konvertiert, neu organisiert und viele Bilder mussten neu angepasst werden, da nicht alle Einstellungen von LR in C1 übernommen werden. 

Die Einarbeitungszeit ist mühsam, aber umso erfolgreicher im Ergebnis. Daumen hoch für C1.

Also Goodbye Lightroom und Adobe’s Mietmodell.

Affinity Photo

Goodbye Adobe Photoshop !

Quo Vadis Photoshop?

Bei Adobe hatte ich ständig das Gefühl, bei ihren Produkten den Beta-Tester zu spielen und daß die Software selbst immer mehr verschlimmbessert wird. Auch bei dem Bezahlmodell wollte ich nicht mehr mitspielen und so habe ich Affinity Photo getestet und war begeistert, wie flüssig das Programm auf den MAC’s läuft.

Insgesamt hat man mit Affinity Photo eine absolute Photoshop-Alternative am Start, ideal für jene, die nicht auf das Abo-System setzen wollen oder generell auf Adobe Produkte verzichten wollen. Die Retusche und Bildbearbeitung bietet dieselben komfortablen Möglichkeiten wie in Photoshop. Das Problem bei einem Marktführer wie Adobe ist, dass tiefgreifende Innovationen auf Dauer ausbleiben, es werden immer wieder kleinere Features hinzugefügt, die Software bläht sich auf und wird träge.

Affinity Designer

Kein überflüssiger Ballast, keine unnützen Spielereien – einfach alle Werkzeuge, die ich für meine Arbeit brauche, genau so umgesetzt, wie ich es sich schon immer haben wollte. Perfekt. Affinity Designer ist eine schlanke, für professionelle Ansprüche konzipierte Kreativfabrik, die jedes Projekt sicher abwickelt.

Reikan FoCal

Goodbye unsharp pictures !

Augenscheinlich liegt der Fokus bei meinen Bildern meistens auf dem Punkt, den ich auch aktiviert habe. Bei keinen Objektiven hatte ich bis dato das Gefühl, dass es wirkliche Unstimmigkeiten mit Unschärfen gibt. Ich hatte in der Vergangenheit mit dem implementierten Autokorrektursystem von Nikon meine Objektive eingestellt und machmal war ich doch im Zweifel, ob da nicht noch etwas herauszuholen wäre. Doch vielleicht war ich nur zufrieden, weil alles gut aussah?  Das Thema ließ mir keine Ruhe und so habe ich im Netz recherchiert, was an Software vorhanden ist. Bei heutigen Kameras kann man über ein Menü kleine Korrekturen an der Schärfe (Micro Adjustment) vornehmen. Aber welcher Wert hier der richtige ist, muß anhand von Testbildern etwas aufwendig ermittelt werden.

Der eigentliche Messaufbau ist dabei erstaunlich simpel. Einfach die mitgelieferte PDF-Datei mit dem Testchart mit feinster Auflösung ausdrucken und an die Wand hängen, Kamera mit dem gewünschten Objektiv auf diese Testchart richten und die Kamera über ein USB-Kabel mit dem Macbook verbinden. Nachdem man die Kamera entsprechend der Vorgaben  (Aperture-Mode,Stabilisator aus, Vignettierung aus) eingestellt hat, beginnt der Messvorgang. Die Software macht selbstständig ein Bild, wertet dieses aus, verstellt die Justierung, fordert eine neue Einstellung über das Menü an, macht das nächste Bild, bis die optimale Einstellung gefunden ist. Die Messung mit meiner D850 und meinen Objektiven war sehr erfolgreich . Ein deutlicher Unterschied in der Feinjustage zu den von Hand ermittelten Werten machte sich auch im finalen Bild bemerkbar. Diese Messungen habe ich mit all meinen Objektiven mehrfach wiederholt und es ist auch immer (war zu erwarten)  derselbe Wert als Ergebnis herausgekommen.

Fazit

Also alles in allem eine lohnenswerte Investition.

 

Panorama Studio 3

Auszug aus einer speziellen Panoramen-Bildersammlung, die mit PanoramaStudio 3 bearbeitet wurde. Die meisten Bilder bestehen aus mehr als 27 Bildern und mindestens 2 Reihen und wurden zu einem Panorama zusammen „gesticht “ . Danach werden spezielle Filter und zusätzliche Tonwertkurvenanpassungen adaptiert, um die Bildunterschiede zu neutralisieren.