Leidenschaften & Notwendiges

Merlin Titanium Bike

Seit Ende der 80er und in den 90er Jahren gilt Titan als das ultimative Material für den Rahmenbau, und Merlin war einer der Ersten, die es auf den Markt gebracht haben, was Merlin zu einer internationalen Kultmarke machte. Merlins Mystik bei Puristen liegt in den Details, der Aufmerksamkeit für klare Linien und glatte Schweißnähte, der sanften Sitzstreben-Arche und dem robusten Aussehen kompletter Rahmen. Für das anspruchsvolle Auge können nur wenige Bikes mit Merlins charakteristischem Look mithalten, und noch weniger können mit seiner exklusiven Ausstrahlung mithalten.

Seit Jahrzehnten, ab Mitte der 1980er Jahre, ist Merlin der Standard, nach dem kundenspezifische Titanrahmen beurteilt werden. Beginnend mit dem Meister-Rahmenbauer Tom Kellogg, der die frühe Entwicklung des Rahmens sorgfältig leitete, und dem Veteranen-Designer und Baumeister John Siegrist, der die ikonische Marke ausbaute, hat Merlin die Kunst des maßgeschneiderten, handgefertigten Titanrahmenbaus konsequent weiterentwickelt. Mit Rohrtoleranzen, die die Luftfahrtstandards für Präzision und Gleichmäßigkeit übertreffen, sind Merlins kundenspezifische Rahmenbauer stolz auf ihre charakteristischen Schweißnähte, die bei jedem Durchgang Festigkeit und Schönheit verbinden. Für ein luxuriöses Finish von Hand poliert, sind Merlins nicht nur federleicht, sondern auch unempfindlich gegen Rost und Korrosion. Damit gehören sie zu den elegantesten, raffiniertesten und langlebigsten Bikes auf dem hart umkämpften Markt.

1991 war das Jahr, wo bei Uli Rottlers Pedal in Villingen ein Merlin Rahmen an der Wand hing.Gefühlte 10mal ging ich hin, glänzende Augen beim Anblick, Frustration beim Preis. Das Ding war exorbitant teuer. Entgegen meiner Natur konnte ich aber über ein unmoralisches Angebot nicht anders, als dieses geile Teil mitzunehmen. Mehrere Federgabeln und farbenfrohe Eloxalteile schmückten dieses Edelteil, sein Finale fand der Rahmen aber in einer Pacegabel RC38 und einer komplette XTR-Ausstattung. Synchros, Ringlé, ChrisKing vervollständigen das who-is-who.Das Tretlager ist eingepresst und wurde bis heute schon 7mal getauscht. So sieht Nachhaltigkeit aus !
Schlappe 9,8kg wiegt das bike heute. Einfach ein Traum, ein Merlin Titan zu fahren.

Wind in my face …

Warum (extrem) biken ? Weil es ein tiefes Freiheitsgefühl bringt und man manchmal wieder zum Kind wird. Weil man sofort die Wunden der üblen Gedanken heilt – weil der Berg ruft und weil man deutlich schneller wieder unten ist – kein quälender, langer Marsch, keine wunden Blasen, keine knackenden Gelenke (zumindest die nicht im Körper). Weil der Wind im Gesicht die Falten glättet – weil das Adrenalin wie ein Joker im Ärmel ist – weil die anschließende Leere im Kopf wieder Platz für Neues schafft.

Nach dem Motto – schwieriger geht immer !

Die Rocky Mountain Story

LOVE THE RIDE

SEIT 1981
Rocky Mountain baut seit 1981 Fahrräder in Vancouver, BC, Kanada. In dieser Zeit haben wir uns einen Ruf für Qualität und Innovation erarbeitet. Rocky Mountain wurde 1978 im Keller eines Fahrradgeschäfts im Herzen von Vancouver geboren. Die Mitarbeiter dort stellten fest, dass eine große Nachfrage nach hochwertigen Mountainbikes bestand, und begannen, Rahmen für ihre Kunden aus Kalifornien zu importieren. Bald erfuhren sie, dass die technisch anspruchsvollen Vancouver-Trails trotz der hohen Qualität der importierten Rahmen eine andere Geometrie erforderten als angeboten. Um die explodierende Nachfrage zu befriedigen, gründeten sie Rocky Mountain Bicycles und begannen, Rahmen nach ihren genauen Spezifikationen zu importieren und herzustellen. Die frühen Jahre von Rocky Mountain dienten als Inkubator für die Mountainbike-Industrie an der Westküste. Eine Handvoll Mitarbeiter gründeten mehrere international erfolgreiche Fahrradunternehmen.

1998

war das Jahr der Unvernunft. Ja, es mußte ein Fully sein und dann auch noch von Rocky Mountain. Mein erstes Element ist genau das, was es auf den ersten Blick zu sein scheint. Ein erstklassiges, bewährtes Suspension-Design, das alles bietet , was man auf dem Trail braucht. Auf Alpenüberquerungen, auf dem Trail und auf unzähligen Touren mit meiner besten aller Ehefrauen hat es sich bestens bewährt, bis ich eines Tages mit einem mächtigen Jump den Rahmen zum Brechen brachte. Es gab sogar auf den Nachfolger einen gewissen Rabatt , doch die Portokasse wurde wieder bis an die Grenze vergewaltigt.
Dann kam die Slayer-Ära.

2003 – 2005:

Das Slayer (Die Jägerin) schien von 2003 bis 2005 weitgehend gleich zu bleiben, aber wenn man einen zweiten Blick darauf warf, waren einige wichtige Änderungen zu sehen. Das neue kundenspezifische Bi-Oval-RAD-tubing von Easton ersetzte die quadratischeren Rohrformen des vorherigen Rahmens, und Rocky Mountain ließ die störenden Buchsen an jeder Drehstelle zugunsten abgedichteter Lager fallen. Der Federweg blieb bei 120 mm, aber sie schraubten einen Fox Float RL-Dämpfer mit einem Verriegelungshebel an und verbauten einen Marzocchi Z1 mit 130 mm Federweg auf die Vorderseite.

Vom ersten Modell im Jahr 2001 bis zur Version 2005 war der Slayer eine sehr konventionell aussehende Maschine. Doppel-Diamant-Rahmen, bleistiftähnlicher Schlauch, mit dem die hinteren Enden gebaut wurden, und der Stoßdämpfer, der an der Unterseite des Oberrohrs angebracht ist. Gähnend langweilig. Aber 2006 gab es einen brandneuen, geilen Slayer von Rocky.
Die Rocky-Jungs gaben den Slogan aus:  My god, what have you done !

2006:

Während das Bike noch ein linkage-driven Single-Pivot-Federungssystem verwendete, ließ es das alte Design im Vergleich prähistorisch aussehen. Es gab 152 mm Federweg über einen luftgefederten Dämpfer von Fox. Ich erstand den Rahmen und konnte das bike custommäßig aufbauen. Die Rohre waren stark hydrogeformt und das bike sah so aus, auch wenn es in der Mitte ein paar zu viele Geschwindigkeitslöcher zu geben schien.
Dieses Slayer habe ich nach vielen Umbauten (Pace-Gabel, Marzocchi-Gabel und schließlich mit einer 180mm Foxgabel, Hayes und danach Hope Bremsen) bis Ende 2017 gefahren .

Cube Stereo Hybrid 140 TM

E-MTB’s Statussymbole unserer Zeit ?

Ist die E-Mobilität vielmehr die menschliche Sehnsucht nach fast lautloser Faszination? Das Verlangen nach einer neuen Art von Luxus? Vielleicht auch das Bedürfnis, Teil der Zukunft zu sein? E-Mobilität im bike-Bereich bietet neue Möglichkeiten und vollkommen neue Erlebnisse. Bikes, mit denen man mühelos Berge erklimmen kann, vollbepackt den Radius um ein Vielfaches erweitern kann. Es ist die Faszination einer neuen Technologie, die unsere bisher bekannte Welt auf den zweiten Platz verweist.

Stell dir vor, du kannst frei entscheiden, mit wem du wohin und wie intensiv fahren möchtest – ungeachtet der körperlichen Fitness oder des Alters. Auf einmal musst du nicht nur mehr mit gleichstarken Schicksalsgefährten fahren, sondern kannst mit deinen Allerliebsten (Frau und Hund) den Gipfel erklimmen. Du trittst in die Pedale und mit jeder Pedalumdrehung kommst du der Freiheit ein Stück näher, lässt den Stress einfach zurück. Man wird ruhiger und die rastlosen Gedanken verschwinden.

E-Mountainbikes sind ein Produkt eines neuen Zeitgeists und auch ein Symbol dafür, der Leistungsgesellschaft die kalte Schulter zu zeigen, einfach unvergessliche Augenblicke zu erleben und die Regeln der körperlichen Fitness zu brechen. E-Mountainbikes schaffen an einem gewöhnlichen Tag außergewöhnliche Erlebnisse. Die, die nur auf Leistung und Ergebnisse aus sind, werden es nicht verstehen, denn es liegt daran, dass sie es noch nicht ausprobiert haben. Auf dem E-Mountainbike zählt der Weg als Erlebnis, nicht der Leidensweg zum Ziel. Es ist ein Spaßgerät und will es auch sein.Kein Statussymbol, sondern eine klare Bereicherung unseres Lifestyles.

Trotz allen Anfeindungen der Biobike-Szene habe ich dem Suchtfaktor nicht widerstehen können.
Megacool die Jumps,klebt wie Pattex auf dem Trail und macht Höllen Laune zum km-Sammeln.
Wie baut man das ultimative E-Mountainbike? Ganz einfach: indem man seinen Entwicklern freie Hand lässt! Unser Stereo Hybrid 140 TM ist der gelungene Beweis dafür, dass diese Strategie aufgeht! Extra Unterstützung auf dem Weg nach oben bringt das unvergleichliche Bosch CX Antriebssystem. Die Shimano XT 11-Gang-Schaltung sorgt für geschmeidige Schaltwechsel und eine geniale Übersetzung, mit der du jeden Anstieg bezwingst. Die hydraulischen Magura MT7 Scheibenbremsen mit großen 203 mm Scheiben vorne und hinten packen bei jedem Bremsmanöver beherzt zu. Die Fox 36 Float GRIP Gabel mit 150 mm Federweg und der Float DPX2 EVOL Dämpfer sind leicht auf dich abstimmbar und bügeln jeden Trail glatt, während die smarte Schwalbe Reifenkombination – Magic Mary an der Front und Hans Dampf am Heck – für den nötigen Grip sorgen. Dazu kommt eine Fox Teleskopsattelstütze – mit diesem Setup ist fast jede Linie fahrbar. Als i-Tüpfelchen gibt’s Race Face Cockpit Komponenten und einen hochwertigen Newmen Laufradsatz dazu. Du willst das beste All-Mountain-E-Bike? Here it is ! (Quelle Cube)

Wunderbar von tune
Ja, so heißt er, der Carbon-Lenker von tune und er fährt sich auch so. Am hope Vorbau macht er auch einen richtig glücklichen Eindruck. Ich habe ihm links und rechts etwas die Flügel gestutzt, weil mein Kreuz nicht annäherend so breit ist wie das von Schwarzenegger und mit 740mm hat er die richtige Breite für unsere schmutzigen, wüsten Trails. Auf dieses Ereignis mussten wir natürlich mal richtig anstoßen und so wurde der 1981-er Saint Emilion Grand Cru Classé geopfert. Genauso wunderbar. Also alles ist wunderbar und wird gut.

Bildergebnis für nikon d850 bilder

Nikon D850

Das GAS * hat wieder mal zugeschlagen !

Die D850 ist meiner Meinung nach heute eine der besten DSLR-Kameras (hatte ich aber bereits bei der D750 behauptet), die Nikon je hergestellt hat. Mit dieser Performance, dem präzisen Autofocus und der hervorragenden Dynamik ist sie ein Allroundgenie.Die Bildqualität entspricht absolut meinem Qualitätsanspruch und hält jedem Pixelpeeping stand. Das 70-200mm/2.8 an dieser Kamera ist der Brecher schlechthin und jeder Crop bis 100% ist rasiermesserscharf. Mit der D850 erreiche ich etwa 7 Bilder/Sek., was völlig ausreicht für Tier-und Sportfotografie. Raw-Dateien mit 45MB sind schon eine Herausforderung an das verarbeitende System, doch ich bin erstaunt, wie flüssig der Workflow auf meinen MAC’s ist.

Warum keine Nikon Z6/Z7 ?

Ganz einfach, ich mag keinen elektronischen Sucher, auch wenn noch soviel Information eingeblendet werden kann. Auch das Autofocussystem kommt nicht an die D850 heran.
Die D3S war lange mein einziges Arbeitspferd – hier begeistert die Wahnsinn’s Speed bei Serienaufnahmen in Verbindung mit einem hervorragenden Rauschverhalten bis ISO 6400. Sie ist für die Ewigkeit gebaut, “like a tank” und liegt in der Hand wie der Schalthebel eines Aston Martin DB9 (stell ich mir halt so vor, hab noch nie einen in der Hand spüren dürfen). Ich habe mich aufgrund der besseren Dynamik und des deutlich besseren Autofocus für die D850 entschieden und deshalb die D3S und die D750 veräußert.

Workflow 

Er besteht aus Capture One Pro mit der Nik Collection für schwarz-weiß, Affinity Photo (ein genialer Photoshop Ersatz und auch bezahlbar),Panorama Studio 3 für Panos und die Mirage Printlösung für meinen Epson Sure-Color SC-P600 Printer , dies alles auf einem iMac 27 und Macbook Pro  für unterwegs.

*Das vironale GAS (Gear Acquisition Syndrome)

Trails & Action

Biken in seiner schönsten Form. Doch das hindert eigentlich nicht daran, das Wesentliche beim biken zu tun, nämlich frei im Kopf zu werden. Jeder kennt es – ständig jagen einem Gedanken durch den Kopf, unangenehme aber auch angenehme, ungelöste Probleme tauchen auf, Ärger kommt hoch… biken kann ein Weg und Methode sein, diese meist üblen Gedanken los zu werden oder zumindest zu steuern. Der Trick, dies zu schaffen, hört sich einfach an, ist aber nur mit viel Übung zu schaffen – suche schwieriges Terrain und lasse deinem Adrenalinspiegel freien Lauf.

Die Bilder zeigen einige Ausschnitte von faszinierenden Touren & Trails, Marathons  und Alpenüberquerungen

Funbiken

 

Schwedenfeuer

Kraftvoll, elegant, souverän – der XC60 SUV von Volvo

Volvo SUVs lassen manchmal Grenzen verschwinden, wenn ich mal wieder die Herausforderung abseits der befestigten Straße suche. Sie meistern jedes Terrain ebenso spielend wie sicher, ob mit Hund oder bike oder Ehefrau. In einem SUV von Volvo genieße ich hochwertiges skandinavisches Design und höchsten Fahrkomfort – egal, ob auf den Landstraßen, Autobahnen oder den Pfaden in der schwäbischen Wildnis.Die minimalistische Innenausstattung beeindruckt mit edler Wertigkeit und angenehmer Haptik, eben halt skandinavisches Design. Das gesamte Interieur ist bis ins kleinste Detail stilvoll gestaltet – und die Ergonomie der Sitze und Instrumente fügt sich perfekt in dieses Gesamtbild ein. Für uns eine Reiselimosine “par excellence”.

Absolute Souveränität, egal in welchem Gelände. Ob Schnee und Eis, Regen und Nässe, oder Schotter und Steine – mit meinem XC60 und dem Allradantrieb, dem adaptiven Luftfahrwerk und der schieren Dieselpower sind wir auch “Offroad” keine Loser. Kraftvolle Präsenz und elegante Leichtigkeit, klare Linien und perfekte Proportionen: Ein SUV von Volvo ist ein Designstück schlechthin. Und übrigens – epower hin oder her – ich will fahren und nicht dauernd tanken !

Apfel-Arbeits-Rechner Macbook pro 13″

SSD-Upgrade für meinen Apfelrechner

Die neuen schnellen Speichermodule OWC Aura Pro X für MacBook Pro  sind nun lieferbar und ich hatte mir den Termin schon lange vorgemerkt, denn mein MacBook Pro mit 128GB SSD war mit C1 und Affinity Photo schon an der Speicherschmerzgrenze von 90% angelangt. Was tun ? Eine externe Erweiterung mit meiner Angelbird SSD2GO (1TB) und dem ausgelagerten C1 Catalog ist eine gangbare Alternative – hat auch Vorteile, dass der Catalog relativ einfach am iMac eingelesen werden kann, aber aus Performence-Gründen ist eine lokale SSD an der PCI 3.0 Schnittstelle vorzuziehen. Meine Wahl fiel auf die OWC-SSD, obwohl von Transcend die Jetdrive 820 preislich interessanter wäre. Doch Leistungsvergleiche zeigten, dass die OWC hier die Nase vorn hat. Ich habe sie geordert als 480GB SSD und mit Unterstützung des Videos von OWC eingebaut. Laut Hersteller sind die Module für macOS Catalina(10.15) und Apples neuem Dateisystem APFS ausgelegt. Zusätzlich ist ein schickes Alu-Gehäuse beigelegt, wo die ausgebaute Apfel-SSD wieder als externe USB3.0-Platte verwendet werden kann.

Natürlich muss vor dem Ausbau mit Carbon Copy o.ä. Programmen die interne SSD geklont werden, um danach wieder auf die jungfräuliche OWC SSD aufgespielt werden zu können. Die SSD ist nicht formatiert und muss im Macbook nach dem Booten (Halten der alt-Taste) von der externen Backup-Platte mit dem Festplattendienstprogramm  zuerst mit dem neuen APFS Fileformat partitioniert werden. Klappt aber alles reibungslos und nach einer Stunde war das MacBook wieder betriebsbereit mit  380GB freiem Speicher. Herrlich !

Die Performance ist super , beim Schreiben erreicht das Modul die doppelte Geschwindigkei (ca.1000 Mb/s).