Die Baar

Die Baar ist eine offene Hochfläche (durchschnittliche Höhe: 700 m) zwischen dem westlichen Schwarzwaldrand und der Schwäbischer Alb, zwischen der Wutachschlucht im Süden (außerhalb) und dem Schwenninger Moos (innerhalb der Baar), die im östlichen Teil von den Schichten des Albvorlandes geprägt ist. Das Relief ist insgesamt sehr ausgeglichen, die Hochfläche wird von mehreren versumpften Niederungen (oberes Neckartal, Donau, Brigach, Breg, Stille Musel) durchzogen. Das Klima ist mit seinen relativ geringen Niederschlägen  und den niedrigen Wintertemperaturen deutlich kontinental geprägt. Eine klimatische Besonderheit ist das Kaltluftbecken bei Donaueschingen, das zu den kältestenStellen Deutschlands gehört. Hier tritt im langjährigen Mittel noch vor dem nahegelegenen Schwarzwald bereits Ende September der erste Nachtfrost auf. In den Wäldern dominieren Nadelhölzer, aber auch Mischwälder mit Buchen schließen sich zusammen. Die Baar ist ein wichtiger Verbindungsraum zwischen dem Neckarraum und dem Hochrhein sowie dem südlichen Oberrhein und dem Donauraum.

Naturlandschaft Baar

Blick auf Gunningen und im Hintergrund
Schura,Trossingen,Schwenningen

Blick auf den Hohenkarpfen von Norden

Nebel auf der Baar

Elta (Fluss)

Sie entspringt rund 780 m ü. NN in einem Waldgebiet zwischen Trossingen, Spaichingen und Gunningen auf der Baar neben der zu Spaichinger Gemarkung gehörenden Viehweide. Sie fließt zunächst östlich an Gunningen vorbei. Direkt nach Gunningen erhält sie von rechts einen Zufluss vom Lombach. Sie fließt weiter nach Seitingen. Ein linker Nebenfluss bei Seitingen ist der in Hausen ob Verena entspringende Stettbach. Nach Seitingen wird sie vom aus Oberflacht kommenden Schönbach gespeist, der bei Schura entspringt und am Zusammenfluss länger ist als die Elta. Schließlich verläuft die Elta auch durch Wurmlingen, wo von links der bei Dürbheim entspringende Faulenbach in sie mündet, bevor sie in Tuttlingen, rund 15 Kilometer von der Quelle entfernt, in die Donau fließt. Ihr Unterlauf liegt im Naturpark Obere Donau.

Besonders im Sommer, wenn zwischen Immendingen und Möhringen die Donau fast vollständig im Erdreich verschwindet, sind Elta und Krähenbach die ersten Wasserlieferanten nach der Donauversinkung.

Quelle : wiki

Bildergalerie Baar

Rund um den Hohenkarpfen

Der Hohenkarpfen ist ein 912,4 m ü. NHN hoher Zeugenberg der Schwäbischen Alb auf der Baarhochebene zwischen den Orten Hausen ob Verena, Gunningen und Seitingen-Oberflacht, wobei die beiden erstgenannten Ortschaften den Hohenkarpfen symbolisch als Karpfenfisch im Gemeindewappen führen. Wikipedia

Rund um den Fürstenberg

Fürstenberg ist ein Stadtteil von Hüfingen, westlich gelegen unterhalb des Berges Fürstenberg. Fürstenberg war ursprünglich eine eigene Stadt, die ihren Ursprung oben auf dem Fürstenberg auf 917 m Meereshöhe bei der Burg Fürstenberg hatte. Dies war eine Burgstadt und erster Stammsitz der Fürstenberger. Wikipedia

 

Rund um den Wartenberg und Donauversickerung

Die Burg Wartenberg ist die Ruine einer Höhenburg auf der 810 m ü. NHN hohen bewaldeten Kuppe des Wartenbergs, dem nördlichsten Hegauvulkan, zwei Kilometer westlich der baden-württembergischen Stadt Geisingen im Landkreis Tuttlingen. Die Donauversinkung ist eine unterirdische unvollständige Flussanzapfung der Oberen Donau. Zwischen Immendingen und Möhringen und bei Fridingen versickert Wasser der Donau an verschiedenen Stellen flächig im Flussbett. Das von der Versinkung abgezapfte Donauwasser verschwindet in einem Karstwassersystem und tritt im rund zwölf Kilometer entfernten Aachtopf wieder aus Es fließt sodann als Radolfzeller Aach bei Radolfzell in den Bodensee. Somit fließt ein Teil des Donauwassers auch in den Rhein. Diese geografische Situation ist eine markante Besonderheit der großen Europäischen Wasserscheide, die die Einzugsgebiete der Nordsee und des Schwarzen Meeres trennt.    Wikipedia

Rund um den Lupfen

Der Lupfen, auch Hohenlupfen genannt, ist mit 976,6 m ü. NHN der höchste Berg der Baar am Übergang zum Baarjura bzw. zur Baaralb. Er liegt bei Talheim und Durchhausen im baden-württembergischen Landkreis Tuttlingen. Der Lupfen ist ein Zeugenberg und wird auch König der Baar genannt. Auf ihm steht der Lupfenturm. Wikipedia

Schwenninger Moos auf der Baar

Das Moorgebiet ist drei Quadratkilometer groß, befindet sich 705 m ü. NHN und ist Naturschutzgebiet. Durch das Moor verläuft die Europäische Wasserscheide, die die Zuläufe von Rhein und Donau trennt: Im Moor ist der Ursprung des 362 Kilometer langen Neckars, der bei Mannheim in den Rhein mündet. Außerdem ist das Moor Quellgebiet des Talbachs, der bei Marbach, einem Stadtbezirk Villingen-Schwenningens, in die Brigach, einen der beiden Quellflüsse der Donau, mündet. Wikipedia

Oberer Weiher und Plattenmoos

Das Plattenmoos zwischen Tannheim und Pfaffenweiler ist als Fördergebiet des Naturschutzgroßprojektes Baar vorgesehen. Der obere Weiher besteht mindestens schon seit 1790 (verzeichnet in historischer Karte aus dieser Zeit), wahrscheinlich wurde er jedoch schon im Mittelalter durch Aufstauung des dortigen Gewässers angelegt. Derzeit wird der Obere Weiher vom Angelverein Wolterdingen bewirtschaftet, daher ist auch je nach Jahreszeit mit erhöhten Anglermuggles oder Spaziergänger zu rechnen.