Keiner mag ihn …

obwohl er doch sein Bestes gibt. Dafür ist er eine Fliegenfalle – so lautet eine der Erklärungen dafür, wie der Pilz zu seinem Namen kam. Überliefert ist Folgendes – angeblich schnitt man früher den Pilz in kleine Stücke und legte ihn in gezuckerte Milch ein. Man glaubte, wenn die Fliegen davon naschten, fielen sie tot um. Stimmt so aber nicht. In Versuchen stellte sich heraus: Die Fliegen fallen um, sind aber nur leicht betäubt. Sie erholen sich schnell und fliegen munter weg.

Fliegenpilze
Bilddaten : Nikon D850  A  1/20 Blende f/4  ISO 200  60 Bilder
Focus stacking mit dem Tamron SP 90mm F/2.8 Di
Stacking: Affinity Photo, RAW Capture One

Fliegenpilz mit Focus stacking
Fliegenpilz mit Focus stacking
Fliegenpilz mit Focus stacking

Herbstfarben sind …

von oben einfach noch wirkungsvoller und intensiver. Beeindruckend ist die Farbpalette im Herbst allemal, es gibt auch bei uns wenige Gegenden, die so ausgiebig ihre Farben präsentieren. Ehrlicherweise muss ich gestehen, bei der Farbsättigung noch etwas nachgeholfen zu haben.

 

Ausdauer zahlt sich aus …

auch wenn wir beide fast eine Viertelstunde regungslos ausharrt haben und mir das Bein fast „eingeschlafen“ wäre aufgrund der Sitzposition hinter einer Hecke. Monsieur Graureiher stand wie zu einer Statue erstarrt vor einem Ast im Wasser und starrte ständig auf die Wasseroberfläche, ob sich darunter was tut. Dann nach einer gefühlten halben Stunde plötzlich ein Tauchgang wie aus der Pistole geschossen und zurück mit Beute im Schnabel. Das ging so schnell, darauf war ich nicht vorbereitet, denn ich hatte die Kamera nicht immer am Auge. Nichtsdestotrotz ein super Bild mit Beute und wenn man genau hinschaut, kommt sogar ein Wassertropfen aus dem Mund des Fisches.
Die hier gezeigten Bilder sind mit 1/2000s, Blende 2.8-4, ISO 64 und Brennweite 200mm aufgenommen und mit Capture One etwas nachbearbeitet.

 

 

Moos
Moos
Moos

Das Lieblosental ist alles andere als …

lieblos. Speziell im Herbst leuchtet das Tal in allen erdenklichen Farben. Tatsächlich beginnt diese Wanderung etwas lieblos, aber nach ein paar hundert Meter säumen den Weg viele Bäume und der Weg wird immer beeindruckender. Das etwa drei Kilometer kurze Tal, mit drei bäuerlichen Gehöften und umrahmt auf drei Seiten von waldigen Flanken, ist genau so einladend und entspannt wie andere Täler – warum es wohl so heißt ?

In diesen östlichsten Ausläufern des Juras gibt es viel Wald, und so ist man auch auf dieser Rundwanderung mehrheitlich im Wald, oder zumindest am Waldrand, unterwegs. Wer hier an einem nebligen Tag unterwegs ist wie wir, möge nicht verzagen. Irgendwo auf der Höhe verbrannte die Sonne den Nebel und so konnten wir uns auf tolle Fotomotive freuen – besonders in Richtung Siblinger Schlossranden ergeben sich wunderschöne Bilder durch die Säulenhallen der kahlen Baumstämme. Leider war uns das Blau des Himmels nicht wohlgestimmt und so konnten wir das abfallende Gelände nur erahnen.
Anders als in der Tour vorgegeben, hatten wir uns für einen Umweg über den Siblinger Randen entschieden.

Eine anspruchsvolle, lange, dafür farbenfrohe Runde im Herbst. (Gebiet Randen,Schaffhausen,Schweiz)

START 
Beringen (CH), Schwimmbad bei Schaffhausen

ROUTE
Via Blashalde, Randenhof und den Siblinger Randenturm nach Beringen Dorf
14,5 km, 470 m Aufstieg, 460 m Abstieg, etwa 4½ Std.

 

 

Lieblosental
Lieblosental
Lieblosental
Lieblosental

Bregenzerwald ungeschminkt und …

ohne Internet und TV, dafür mit Bollerofen …

der eine unbändige Wärme liefert. Nicht immer, nur wenn der Hausherr Holz spaltet und beim Feuermachen nicht versagt. Dieses Jahr war das Rauschen des Mellenbaches eher ein Brandungsrauschen, denn der 3-tägige Dauerregen ließ bekanntlich alles ansteigen, auch die Unmut über den Wettergott, der sich so recht nicht an die Abmachungen hielt . Trotzdem war das Kleinod ein idealer Anlaufpunkt nach mehrstündigen Gipfeltouren oder nach gefühlten bike-Marathons. Der Körbersee ist laut Leserwahl Östereich’s schönster Bergsee – dem können wir nur zustimmen. Wir lieben die Natur und Stille der Berge – sie schafft die Balance im Alltag und fordert unseren Respekt. Dosegg – bleib wie du bist.

Der Fuchs hatte nie eine Chance …

zum Entkommen!

Fuchsschleppe oder Dummy , das Apportieren  Reinekes auch über Hindernisse sind besondere Hürden für das gute Bestehen einer Gebrauchsprüfung. Schon bei der Ausbildung kommt es hierbei nicht selten zu ernsten „Meinungsverschiedenheiten“ zwischen Hund und Führer, aber nicht so bei unsrer Bayla. Egal ob Dummy oder real life, den Fuchs hatte sie schon als Welpe und danach in der Ausbildung heiß geliebt.

Na dann frohes Apportieren!

Bilder  © Helmut Koch

 

Ba(a)r-View

Im Hintergrund der Feldberg …

Morgennebel mit herrlich gezeichneten Nebelschichten. Ein Aussichtspunkt auf der Baar bei Öfingen gibt diesen Blick Richtung Schwarzwald frei und ist immer gut für ein Stimmungsbild. Übrigens – Bayla sucht gerade den Dummy, da gibt’s Zeit zum Fotografieren. Ohne Mundschutz, dafür ein UV-Filter. Stay tune !

 

fineart black&white

Was genau ist Fine Art Fotografie?

Übersetzt bedeutet Fine Art Fotografie etwa Kunstfotografie. Aber bei der Fine Art Fotografie geht es nicht primär um Kunstfotografie im klassischen Sinne wie zum Beispiel das Fotografieren von Kunst aller Art wie Bildern, Skulpturen,Statuen oder Fresken. Vielmehr ist damit eine Art künstlerische Fotografie gemeint, die sehr viel Freitheit bietet, was die Bildgestaltung anbelangt. Perfekte Positionierungen anhand der verschiedenen Bildtechniken wie zum Beispiel der Drittelregel oder dem goldenen Schnitt stehen bei der Fine Art Fotografie nicht im Fokus. Auch extreme Schärfe oder perfektes Lichtspiel sind keine der Anforderungen. Also wir Fotografen haben hier völlig freie Hand.

Fliegen kann er nicht …

Fliegenpilz mit Focus stacking

dafür ist er eine Fliegenfalle – so lautet eine der Erklärungen dafür, wie der Pilz zu seinem Namen kam. Überliefert ist Folgendes – angeblich schnitt man früher den Pilz in kleine Stücke und legte ihn in gezuckerte Milch ein. Man glaubte, wenn die Fliegen davon naschten, fielen sie tot um. Stimmt so aber nicht. In Versuchen stellte sich heraus: Die Fliegen fallen um, sind aber nur leicht betäubt. Sie erholen sich schnell und fliegen munter weg. Ebenfalls aus dem Reich der Mythen stammt wohl auch die Erklärung, der Pilz besitze die Kraft, Menschen fliegen zu lassen. Am wahrscheinlichsten erscheint Folgendes: Im Mittelalter galten Fliegenpilze als Symbol des Wahnsinns. Wer vom Fliegenpilz isst, ihn anders zu sich nimmt, kann plötzlich Halluzinationen bekommen. Toben, wüten, phantasieren – das sind Zeichen des Wahnsinns.

In Japan eine Spezialität

Die meisten Menschen halten den Fliegenpilz für einen tödlichen Giftpilz. Einige essen ihn aber auch – nicht wegen seiner berauschenden Wirkung, sondern als Speisepilz. In Teilen Japans gilt der Pilz als leckere Spezialität. Auch in der Gegend in und um Hamburg standen Fliegenpilze früher auf dem Speisezettel. Einige ältere Leute können sich noch an die Zubereitung erinnern. Die Inhaltsstoffe im Pilz, die für Gift- und Rauschwirkung verantwortlich sind, befinden sich hauptsächlich in der Huthaut und sind größtenteils wasserlöslich. Die rote Haut wurde deshalb entfernt und der Pilz in kleine Stücke geschnitten.
Die Stücke wurden 24 Stunden in Wasser eingelegt. Anschließend schüttete man das Wasser weg und briet den Pilz in der Pfanne. Trotzdem bleibt das Risiko einer Vergiftung groß. Deshalb verschwand der Fliegenpilz in Deutschland komplett vom Speiseplan. Und vom Selbstversuch ist dringend abzuraten.

Focus stacking mit dem Tamron SP 90mm F/2.8 Di USD

Fliegenpilze
Bilddaten : Nikon D850  A  1/50 Blende f/4  ISO 200  60 Bilder
Stacking: Affinity Photo

Fliegenpilz mit Focus stacking
Fliegenpilz mit Focus stacking

Bornholm zwischen …

Kunst, Kultur, Natur und Kommerz.

Die Highlights dieser überschaubaren Insel liegen auf kleinstem Raum dicht beieinander und es gibt so viele, dass man auch nach vielen Besuchen auf der Insel immer noch Neues entdecken kann. Aber wie es so ist, zuerst werden erst mal alle altbekannten Orte abgeklappert, ob sie auch noch alle da sind und ob der Bäcker in Svaneke immer noch das beste Brot der Insel macht. Allein bei dem Gedanken an einen Flødeboller läuft mir das Wasser im Mund zusammen, denn die süßen Schaumküsse sind nicht nur viel größer, sondern sie gibt es auch  in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Unsere“ favorits“ sind Krokant, Karamell oder vielleicht doch alle.
Die Deutschen sind fast alle zu Hause und so sind wir mit unseren Bikes und Hundeanhänger fast allein unterwegs.Bayla liegt tiefenentspannt im Hänger und lässt sich durch die Gegend karren. Herrliche Naturschutzgebiete, Strände, kleine Orte laden zum Verweilen ein, entspanntes Bummeln ohne Corona-Stress , kulinarische Köstlichkeiten, all dies bietet Bornholm auf kleinstem Raum. Ein Besuch bei Fru Petersen Café ist  der Bringer schlechthin. Nur absolut nüchtern kann das angebotene Kuchenbuffett durchgegessen werden, danach ist definitiv der Insulinspiegel auf Anschlag. Morgens um halb sieben trifft sich am Strand von Balka die Hundemafia, Frisbee-Spielen ist angesagt und dass da auch was schiefgehen kann, mußte unsere Bayla am eigenen Leib erfahren. Sofie von der Tierklinik in Aarkirkeby hat unsere Bayla wieder zusammengeflickt. Noch mal gut gegangen.Das Wetter war typisch Insel durchwachsen, war aber egal, man hat ja alles dabei. Ob wir irgendwann wiederkommen – wer weiß.