Rehkitzrettung mit Drohnen

Zwischen Mai und Juni werden die Rehkitze von den Ricken im hohen Gras gesetzt und abgelegt. Das Ablegen und sich bei Gefahr im Gras Drücken bietet einen guten Schutz gegen natürliche Feinde, aber bei der Mahd ist es ein Problem. Das hohe Gras ist für den Landwirt vom Traktor aus nicht überall einsehbar. Wenn sich das Rehkitz tief duckt, kann es leicht übersehen werden. Wird das Rehkitz nicht rechtzeitig bemerkt, gelangt es meist zwischen die schnell rotierenden Messer des Mähers, wodurch tödliche Verletzungen entstehen.
Durch die Zusammenarbeit und Mithilfe von Landwirten, freiwilligen Helfern und Jägern, können viele Kitze und andere Jungtiere vor den tödlichen Kollisionen bewahrt und gerettet werden. Die Rettung von Jungwild vor dem Mähtod ist angewandter Naturschutz.

Drohnen mit Thermografiekamera

Die speziellen Drohnen sind bestückt mit zwei Kameras – eine Wärmebild-Kamera und eine Live-Cam mit Gimbal. Das Feld oder die Fläche wird im Vorfeld anhand der GEO-Daten (GPS) erfasst und kann dann als Datei in die Drohne geladen werden. Die Koordinaten werden von der Drohne in vordefinierten Bahnen überlappend abgeflogen. Die Videosignale der Thermografie-Kamera werden per WLAN-Signal auf ein oder mehrere Computerbildschirme übertragen.Befindet sich auf der Fläche ein Wildtier, wird es als heller Punkt sichtbar. Die Koordinaten können im Flug abgespeichert werden, um später gezielt an der Stelle zu suchen.In diesem Fall wird näher herangeflogen und mit der Livebild-Kamera nachgeschaut, ob es sich um ein Rehkitz oder eine andere Wärmequelle handelt. Selbst ein Pfahl mit einer Abdeckung erscheint im Bild als Wärmequelle. Die Drohne leitet dann anschließend die Retter zu dem Fundort. Ist die Rettung abgeschlossen, sollte der Landwirt unmittelbar die Mahd beginnen. Beim heutigen Einsatz hatten wir keinen Erfolg, was ja in gewisser Weise positiv ist.

Bilder unseres Einsatzes

 

(K)ein Jahr in der Provence

doch wenn wir alle unsere Urlaube hier zusammenzählen, können wir Peter Mayle fast Konkurrenz machen. Diesmal im Frühjahr, wenn all die Anderen noch auf ihren Urlaub fiebern und wenn das Grün in der Provence so richtig explodiert. Kleine authentische Märkte, entspannte ,freundliche Einheimische ,fast keine Touris, schweißtreibende Wanderungen, halsbrecherische Singletrails mit dem MTB, all dies, ohne nur einen Gedanken an das Zurückgebliebene in Deutschland zu verschwenden.Die Zeit rinnt dahin, dar Abreisetag rückt näher und was bleibt ist der Vorsatz , einfach wieder zukommen – versprochen. Wann wird nicht verraten. 
Bilder von diesem Urlaub gibt’s unten im zweiten Teil des Luberon Portfolios.

Lust auf mehr -> Bilder vom Luberon 2022

 

Endlose Schärfentiefe …

kann nur mit Fokusstacking (Stapel mehrerer Bilder) erreicht werden. Dabei werden mehrere Aufnahmen gemacht, die sich nur in der Lage des Fokuspunktes unterscheiden. Diese einzelnen Fotos werden dann in einer Bildbearbeitung zusammengelegt oder eben “gestackt”.

Ziel ist es ab und zu, in der Landschaftsfotografie eine durchgehende Schärfe vom Vordergrund bis zum Hintergrund zu erreichen. Das klingt zunächst nicht schwer, kann aber bei verschiedenen  Aufnahmesituationen durchaus schwierig werden. Grundsätzlich wird die Schärfentiefe mit geschlossener Blende (z.B. 10-22) kleiner. Man könnte also meinen, das z.B. bei einer Blende von 22 die erreichte Schärfentiefe weit genug ist. Leider wird beim zunehmendem Abblenden insgesamt die Bildqualität schlechter. Deshalb behebt ein Stapel an Bildern mit unterschiedlichen Fokuspunkten dieses Problem. Die Nikon D850 kann bis 300 Bilder in unterschiedlicher Schrittweite des Fokus aufnehmen.

Die hier gezeigten Bilder sind gestackt mit 15 Bildern, 1/125s, Blende 8, ISO 64 aufgenommen und mit Affinity Photo gestackt. Anschließend in Capture One feinjustiert.

 

 

Moos
Moos
Moos

Märzenbecher…

gibt’s nur im März !

Pünktlich Anfang März erscheinen sie zuverlässig jedes Jahr in prachtvoller Blüte. Die Heimat des Märzenbechers sind Auenwälder und feuchte Laubmischwälder in Süd- und Mitteleuropa. Größere, streng geschützte Vorkommen gibt es in Deutschland auf der fränkischen Alb, auf der Baar und im südlichen Niedersachsen. Die Pflanze steht auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten.

Die Bilder sind mit der Focus-stacking-Technik aufgenommen. Es sind 30 Bilder „übereinander“ , um die Tiefenschärfe zu erreichen. Die Crux am „stacking“ in der freien Natur ist, dass es absolut windstill sein sollte, denn durch Bewegung entstehen an den Rändern unschöne Säume. Hier ist es teilweise gelungen, aber auch mit Saum.

 

Triptychon

Für diese Art der Darstellung gibt es im Prinzip keine regelhafte Anleitung und ehrlich gesagt ist dies mir auch zu dogmatisch. Zwei (Diptychon) oder drei (Triptychon) Motive einander gegenüber zu stellen ist ein klassisches Buch- und Magazin-Layout. Wenn man sich dazu die Fotobuch-Klassiker ansieht und vielleicht den Versuch unternimmt, die gewählten Entscheidungen zu verstehen, hilft das sicher mehr weiter als ein Regelwerk. Walker Evans Katalogbuch „American Photographs“ von 1938 ist hier das absolute Non-Plus-Ultra. Die Zusammenstellung eines  Dip-oder Triptychon setzt voraus, bei der Aufnahme schon die Perspektive und/oder die detaillierten Ausschnitte zu beachten. Qualitätsentscheidend ist auch hier, wie so oft, sich etwas dabei zu denken und nicht einfach formalen Regeln zu folgen. Idealerweise sollte ein inhaltlicher Bezug bestehen, der sich auch dem nicht eingeweihten Betrachter vermittelt. Wenn es sich um Wandbilder handelt, sollte der Betrachter durch die Gesamtkonzeption etwas erkennen können, das ihm das Einzelbild nicht vermittelt hätte.

Triptychon (Schwenninger Moos)

4-er Treffen im Schnee …

ist alles andere als ein Spaziergang, sondern harte Schnüffelarbeit, den Ball den Anderen entreißen, Fußgänger anpöbeln, Leckerli penetrant einfordern, Rangfolge klarstellen und natürlich Schleimen, wo’s nur geht. All das ist das ganz normale Hundeleben.Wir lieben sie !

START  Waldcafé Hochemmingen
ROUTE Auf dem neu ausgewiesenen Winterwanderweg zwischen Waldcafé und Hirschhalde kann man es sich aussuchen: mit Hund oder langweilig ohne. Der Weg ist auf eine besonderer Art präpariert, so ist er für Hunde und Menschen gleichermaßen nutzbar , allerdings ist Sonntagnachmittag nicht zu empfehlen, weil hier die ganz speziellen Hundefreunde unterwegs sind.
Ausflug mit Halter
Ausflug mit Halter
Ausflug mit Halter
Ausflug mit Halter

Pano vom Neckarursprung

 

Heute Mittag war ein sonniger Wintertag mit Temperaturen unter -5°C. Zweifellos harte Bedingungen für Akku & Co. Perfektes Wetter aber für ein Panorama vom Schwenninger Moos, abseits der Besucherströme, ideal, um zu Testen, Varianten auszuprobieren – kurzum ein idealer Ort für ungestörtes Arbeiten.
Was dabei raus kam – here we go !

Zur Technik

Nikon D850 , Sirui Carbon-Stativ, Novoflex Panorama Schlitten.
Objektiv : Tamron SP35mm f1.4 
Bilder ca. 30 Aufnahmen Hochformat in 3 Reihen
Aufnahmen: Manuell, Iso auto off, 1/500s, Blende 8, manueller Fokus
Bilder zusammen gebaut mit Capture One 22
Die Bilder sind auf WEB-Format (2560Pixel) begrenzt, in Original sind es bis zu 16000Pixel.

 

 

 

Schwenninger Moos
Schwenninger Moos
Schwenninger Moos

Die vierte Welle …

wir nicht die Letzte sein und hoffentlich geht uns dabei das griechische Alphabet nicht aus.Frohe Weihnachten und ein gesundes ,nicht infiziertes Neues Jahr wünschen wir allen unseren Freunden ,Bekannten und natürlich den Lesern dieses blog’s.

 

Morgenstimmung

Das Lieblosental ist alles andere als …

lieblos. Speziell im Herbst leuchtet das Tal in allen erdenklichen Farben. Tatsächlich beginnt diese Wanderung etwas lieblos, aber nach ein paar hundert Meter säumen den Weg viele Bäume und der Weg wird immer beeindruckender. Das etwa drei Kilometer kurze Tal, mit drei bäuerlichen Gehöften und umrahmt auf drei Seiten von waldigen Flanken, ist genau so einladend und entspannt wie andere Täler – warum es wohl so heißt ?

In diesen östlichsten Ausläufern des Juras gibt es viel Wald, und so ist man auch auf dieser Rundwanderung mehrheitlich im Wald, oder zumindest am Waldrand, unterwegs. Wer hier an einem nebligen Tag unterwegs ist wie wir, möge nicht verzagen. Irgendwo auf der Höhe verbrannte die Sonne den Nebel und so konnten wir uns auf tolle Fotomotive freuen – besonders in Richtung Siblinger Schlossranden ergeben sich wunderschöne Bilder durch die Säulenhallen der kahlen Baumstämme. Leider war uns das Blau des Himmels nicht wohlgestimmt und so konnten wir das abfallende Gelände nur erahnen.
Anders als in der Tour vorgegeben, hatten wir uns für einen Umweg über den Siblinger Randen entschieden.

Eine anspruchsvolle, lange, dafür farbenfrohe Runde im Herbst. (Gebiet Randen,Schaffhausen,Schweiz)

START 
Beringen (CH), Schwimmbad bei Schaffhausen

ROUTE
Via Blashalde, Randenhof und den Siblinger Randenturm nach Beringen Dorf
14,5 km, 470 m Aufstieg, 460 m Abstieg, etwa 4½ Std.

 

 

Lieblosental
Lieblosental
Lieblosental
Lieblosental